Der Bundestrojaner im Kanzleramt

Stefan - 26. August 2007

Chinesische Hacker sollen PCs im Kanzleramt mit Trojanern verseucht haben und alle regen sich auf darüber. Aber warum eigentlich? Innenminister Wolfgang Schäuble wird doch nicht müde, uns ständig zu erklären, wir bräuchten keine Angst vor überwachten Computern zu haben. Wer anständig ist, dem macht ein Trojaner im PC nichts aus, so der Tenor im Innenministerium. Bedeutet die Aufregung nun, dass die Leute im Kanzleramt unanständig sind? Was haben die dort zu verbergen?

Und noch eine Frage tut sich auf? Wie wurden die Eindringlinge überhaupt entdeckt? Der Einsatz von Anti-Hacker-Tools ist ja inzwischen verboten. Da wird doch in Berlin nicht jemand gegen §202c StGB verstoßen haben …

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Ein Kommentar:

Hätten wir einen Sommer gehabt, würde ich diese Meldung über den bösen, bösen fernen Osten glatt als Versuch abwatschen, das Sommerloch zu stopfen, so habe ich aber selbst über dieses (zweifellos) erheiternde aber – im Falle eines gewissen Wahrheitsgehaltes – auch gefährliche Thema referiert :-) !

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