Die GEZ und ihre Gebühren

Stefan - 24. August 2007

Wie heute schon vielfach berichtet wurde, hat die GEZ den Service akademie.de abgemahnt, weil auf den dortigen Seiten angeblich fälschlicherweise von „GEZ-Gebühren“ die Rede war. Richtig sei, so die GEZ, nur der Begriff „gesetzliche Rundfunkgebühren“.

Lustiger Weise benutzen auch ARD und ZDF den Begriff „GEZ-Gebühren“ in ihren Veröffentlichungen, wie u.a. Spiegel Online belegt. Doch damit ist der Wahnsinn noch nicht am Gipfel angelangt. Auch die GEZ selbst spricht auf zumindest einer ihrer eigenen Seiten von „GEZ GEBÜHREN“: www.gez.de/door/gebuehren/index.html
Und auch für den Begriff „GEZ Gebührenpflicht“, von den GEZlern ebenfalls akademie.de gegenüber abgemahnt, gibt es eine eigene Seite auf der GEZ-Website: www.gez.de/door/gebuehren/gebuehrenpflicht/index.html

Screenshot der Seite www.gez.de/door/gebuehren/index.html

Muss jetzt die GEZ sich selbst die von akademie.de geforderten Beträge bezahlen?

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4 Kommentare:

[…] Stefan Fischerländer schreibt, benutzt die GEZ auf ihrer Webseite selbst die Begriffe “GEZ-Gebühr” und […]

Da sieht man doch wieder einfach nur mal, wie nervig das deutsche Abmahnwesen sein kann.
Ein kleineres Webprojekt können Abmahnungen gleich einmal wieder zum Schließen nötigen. Dies droht Akademie nun natürlich nicht und die Abmahnung ist ein hervorragender Linkbait gewesen.

Abmahnungen als Linkbait. Sicherlich auch eine gute möglichkeit. der beste linkbait im august war „DMOZ Korrupt“ von Shoemoney 🙂

es ist doch immer wieder traurig anzusehen, wenn in einer großen firma die linke hand nicht weiß, was die rechte macht. schade gez, da bringt auch sympathiewerbung im fernsehen nichts

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