Grauenhafte Grottenkicks bei der Fußball-WM 2010 in Südafrika

Stefan - 15. Juni 2010

Gut für die FIFA, dass es die Vuvuzelas gibt. Ohne die Tröten gäbe es nämlich keine Debatten über die Lautstärke im Stadion und die Fans würden über andere Dinge diskutieren. Womöglich würden sie darüber diskutieren, wie grauenhaft langweilig fast alle Spiele bisher waren. Mit Ausnahme der Spiele Argentinien – Nigeria und Deutschland – Australien sowie teilweise Südafrika – Mexiko reiht sich ein Grottenkick an den anderen!

Es ist ja nicht verwunderlich, dass Begegnungen wie Kamerun gegen Japan oder Algerien gegen Slowenien nicht die Highlights einer Fußball WM sind. Aber das langweilige Gekicke zwischen Frankreich und Uruguay war schon schlimm – und hier spielten immerhin zwei ehemalige Fußball-Weltmeister gegeneinander. Schrecklich. Fürchterlich. WM-unwürdig.

Ähnlich enttäuschend das Spiel zwischen Portugal und der Elfenbeinküste. Da spielen die „Brasilianer Europas“ gegen die „Brasilianer Afrikas“ – so wurden die beiden Mannschaften ja früher mal bezeichnet. Doch auch hier nur ein Grottenkick. Ein Weitschuss von Christiano Ronaldo an den Pfosten, das war das einzig ansehnliche in diesem wiederum extrem langweiligen Fußball-WM-Spiel. Angeblich soll irgendwo auf dem Platz auch der Techniker Deco rumgelaufen sein – zu sehen war er nicht in diesem gräulichen Kick.

Die Holländer brauchten ein Eigentor, um in Führung zu gehen. Der amtierende Weltmeister Italien kam nur durch einen haarsträubenden Torhüterfehler zu seinem Treffer. Der einzige Treffer (und die einzige Torchance) von England war in England wegen einer Werbeunterbrechung übrigens gar nicht zu sehen. Gut, dass es die Vuvuzelas gibt – sonst könnten die Millionen Fernsehzuschauer womöglich so manches Pfeifkonzert miterleben.

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