Heise goes Java – Schwere Zeiten für Perl

Stefan - 1. März 2008

Beim Durchblättern der aktuellen Ausgabe der ct fiel mir eine Anzeige des Heise Verlags auf:

Für die Weiterentwicklung von heise online suchen wir ab sofort einen Java-Profi (m/w).

Heise sucht einen Java-Profi – was soll denn das? War Heise doch bis dato das Beispiel in Deutschland für den Einsatz von Perl auch in größeren Systemen.

Im Anzeigentext heißt es dann weiter:

heise online entwickelt seine datenbankbasierten Web-Anwendungen zum großen Teil selbst und bisher fast ausschließlich in der Sprache Perl. Um in Zukunft noch schneller auf die Erfordernisse des Marktes eingehen zu können sowie den Wünschen unserer User und Redaktionen gerecht zu werden, planen wir, einen zweiten Programmierzweig mit der Sprache Java aufzubauen.

Wieso braucht man Java, um schneller auf Markterfordernisse reagieren zu können? Meine Einschätzung war bisher, dass Perl weitaus besser dafür geeignet wäre. Und welche Wünsche der Nutzer lassen sich mit Java realisieren, aber nicht mit Perl?

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Heise sehr wohl auch noch Perl-Profis sucht – und zwar gleich mehrere.

Abgelegt in: Perl

2 Kommentare:

> Heise sucht einen Java-Profi – was soll denn das?

[…]

> Wieso braucht man Java, um schneller auf Markterfordernisse reagieren zu können?

Hallo Stefan,

man braucht Mitarbeiter. Wenn man keinen Perl-Nachwuchs
mehr hat, dann sieht man sich eben nach Alternativen um.
Bewerbe dich bitte auf unsere _Perl_-Anzeige.

Hallo Wolfgang,
ja, das mit dem Nachwuchs ist in der Tat ein großes Problem. Ich hab mein letztes Projekt deshalb schon in PHP (schauder) realisiert, weil ich dafür quasi jederzeit einen halbwegs ordentlichen Entwickler finden kann.
Bewerben: Naja, hab grad keinen Bedarf. 🙂

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