Web2Expo in Berlin: Microformats – Web of Data

Stefan - 6. November 2007

Brian Suda ist einer der führenden Köpfe hinter dem höchst spannenden Konzept der Microformats (hier finden sich auch die Folien), dem „poor man’s symantic web“, wie er die Microformats genau so kurz wie schlüssig charakterisiert. So ist denn sein Vortrag ein guter Einstieg in die Ideen und Möglichkeiten, leider geht er nur selten in die Tiefe – weder was die Technik noch die konzeptionellen Dinge betrifft. Immerhin stellt Suda die wichtigsten Microformats vor und zeigt anhand der Operator Toolbar für den Firefox auf, wie sich diese Infoschnipsel in den Browser integrieren lassen. In der 3er-Version des Firefox sollen dann Microformats von Haus aus unterstützt werden, wie dies letztlich realisiert wird, ist allerdings noch unklar.

Web 2.0 Expo Berlin: Brian Suda über Microformats

Suda vergleicht die Microformats mit dem Konzept der Pipes unter Unix: Einzelne Anwendungen machen genau das, was sie selbst am besten können und reichen ihre Ausgabe an andere Programme weiter. Genau so arbeiten Web Services, die auf Microformats basieren. Konsequent umgesetzt, könnten damit Anwendungen wie ein Addressbook 2.0 realisiert werden, das sich übers Web stets mit den aktuellen Adressdaten versorgt.

Schade, dass der Vortrag etwas kurz und oberflächlich geraten ist, denn Suda hätte definitiv das Wissen und auch das Vortragskönnen, hier deutlich mehr zu bieten.

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Abgelegt in: Web 2.0Web Development

Ein Kommentar:

[…] manche Vorträge “etwas kurz und oberflächlich geraten” […]

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