Britischer TV-Moderator lernt: Datenschutz ist doch wichtig

Stefan - 9. Januar 2008

Der britische TV-Moderator Jeremy Clarkson ist bekehrt. Angesichts der verloren gegangenen CDs mit den Bankdaten von etwa 25 Millionen Briten erklärte der Moderator die kritischen Berichte dazu als übertrieben und meinte, das schlimmste was passieren könne, sei, dass “jemand Geld auf mein Konto einzahle”. Und um seinen Standpunkt zu unterstreichen, veröffentlichte er in der Boulevardzeitung The Sun seine Bankverbindung sowie einige Hinweise zu seiner Adresse. Einige Tage später musste Clarkson eingestehen, dass seine Einschätzung komplett falsch war. Denn ein Unbekannter hat von seinem Konto 500 Pfund an eine Wohltätigkeitsorganisation überwiesen – und die Bank erklärt, sie hätte keine Möglichkeiten herauszufinden, wer das war.

Clarkson ist nun bekehrt, wie The Register meldet:

Contrary to what I said at the time, we must go after the idiots who lost the discs and stick cocktail sticks in their eyes until they beg for mercy.

Eine womöglich lehrreiche Geschichte für all jene Traumtänzer, die stets behaupten, sie hätten nichts zu verbergen.

Abgelegt in: Web

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